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7 Tipps für einen erfolgreichen Pinterest-Auftritt

10. September 2020 Wie wir bis jetzt gesehen haben: Pinterest steht für Inspiration. Die Plattform eignet sich großartig als Branding-Tool und kann zur emotionalen Färbung der Marke beitragen. Wenn richtig eingesetzt, dann kann Pinterest noch deutlich mehr: mehr Traffic, mehr Leads und besseres SEO stehen ganz oben auf der Pinterest-Vorteile-für-Unternehmen-Liste. Im Folgenden findet ihr sieben Tipps für den erfolgreichen Pinterest-Auftritt.

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1. Inhalte mit Mehrwert

Die hochqualitative grafische Aufbereitung inspirierender Inhalte ist das Um und Auf auf Pinterest. Obwohl UserInnen hier klar auf Bilder setzen, ist die begleitende Beschreibung für einen guten Pin ausschlaggebend. Was genau macht einen guten Pin aus?

  • Format ist essentiell: Das richtige Hochformat auf Pinterest ist 2:3 oder 1000×1500 Pixel 
  • Mehrwert sichtbar aufbereiten: Keywords in den Grafiken als Overlay inkludieren
  • Stimmiges Branding: Logo hinzufügen, damit die Marke im RePin-Shuffle nicht verloren geht

Eine große Unterstützung in Sachen grafische Aufbereitung bietet die Online Grafik Design Plattform CANVA.

2. Fresh Content

Im letzten Jahr hat sich rund um den Pinterest Algorithmus einiges getan. Heuer fällt der Fokus ganz stark auf „fresh content“: Pinterest will PinnerInnen zu mehr Content Creation und Content Repurposing animieren. Neue Pins für neue Inhalte sind natürlich gern gesehen, allerdings auch neue Pins für Content, der bereits gepinnt worden ist. Durch neue Pins über bestehenden Content wird konstant Traffic auf unsere Evergreens  gelenkt. Achtung: einfach den Overlay-Text und die Pinbeschreibung ändern, reicht nicht. Ein neuer Pin braucht eine neue Grafik, oder eben Video.

 Während mehr „fresh content“ verlangt wird, darf Pinnen etwas seltener werden. Während man früher von 30 bis 50 Pins täglich ausgegangen ist, sind wir in 2020 mit 15 bis 25 Pins gut dabei.

Auch für Pinterest gibt es einige Tools, die das Planen unterstützen, wie z.B. Tailwind, Hootsuite, Later, um nur einige zu nennen. 

3. Saisonalität

PinnerInnen planen gerne voraus. Weit voraus. Das heißt, Marken müssen imstande sein noch länger im Voraus zu planen. Pinterest empfiehlt, saisonale Inhalte 30-45 Tage im Voraus zu teilen. Saisonalität auf Pinterest spielt eine große Rolle – letztes Jahr wurden mehr als 56 Mio. Suchanfragen zum Valentinstag, 227 Mio. für Halloween und 321 Mio. für Weihnachten durchgeführt. Der Pinterest Seasonal Planner liefert hierzu eine großartige Übersicht.

4. Keywords

Pinterest ist, wie bereits erläutert, eine visuelle Suchmaschine. Wie bei jeder Suchmaschine sind Keywords die Grundlage für die Entdeckung von Inhalten. Entsprechend ist die Keyword-Recherche, die hoffentlich ohnehin längst ein Bestandteil der Online Marketing-Strategie ist, enorm wichtig. Die Keyword-Recherche bei Pinterest ist ganz einfach: bestehende Keywords in die Suchmaske eingeben und anhand der vorgeschlagenen weiteren Begriffe anpassen bzw. erweitern. Diese Keywords werden dann entsprechend in die Überschriften und Beschreibungen der Pins eingesetzt. Auch die Pinnwände sollten starke Keywords in Titeln und Beschreibungen enthalten, um schneller gefunden zu werden.

5. Rich-Pins

Für Inspiration wurde nun durch die perfekte graphische Aufbereitung gesorgt. Für die Themenrelevanz durch die Saisonalität ebenso. Unsere Keywords sorgen für Visibility. Der nächste Schritt wäre nun, gezielt Traffic zu generieren. Das organische Tool hierzu:
die sogenannten „Rich Pins“, die zusätzliche nützliche Informationen liefern. Information steigert Relevanz: je höher die Relevanz desto höher der Klickreiz. Naheliegend ist auch, dass dadurch die Rich Pins für einen qualitativ hochwertigeren Traffic sorgen: PinnerInnen erhalten dadurch ein besseres Verständnis davon, was sie nach dem Klick erwartet.

Rich Pins stehen allen Pinterest-NutzerInnen kostenlos zu Verfügung. Was dabei zu beachten ist, findet ihr hier.

6. Pinterest-Ads

Organisch ist gut, bezahlt ist besser. Seit Februar 2019 stehen Pinterest Ads zur Verfügung für diejenigen, die mehr wollen: mehr Reichweite, mehr Leads, mehr Conversions, mehr Traffic und das alles schneller. Pinterest hat die Vorteile einer Suchmaschine, aber eben auch die Nachteile. Genau wie wir bei Google nicht erwarten, drei Wochen nach der Veröffentlichung eines genialen und top auf ein Keyword optimierten Blogpost ganz oben zu erscheinen, brauchen wir auch bei Pinterest Geduld. Die ca. 3-monatige Halbwertszeit haben wir schon erwähnt. Was wir nicht erwähnt haben: um in den vollen Genuss von Pinterest zu kommen, müssen wir sechs bis neun Monate regelmäßig (= täglich) pinnen. 

Bei bezahlten Pins geht es allerdings nicht nur um Geschwindigkeit und Maximieren. Durch Pinterest Audiences landen unsere schönen Pins bei jenen Menschen, für die sie auch gedacht sind. Die Arten von Pinterest-Zielgruppen bestehen momentan aus: WebseitenbesucherInnnen, KundInnenlisten, Interaktion & ActAlike-Zielgruppe. Das Targeting lässt sich weiters nach Alter, Interessen, Standort, Keyword, Placement einrichten und nach Themen erweitern. Mehr dazu hier.

7. Pinterest-Analytics

Wo Energie, Zeit und Finanzen fließen, dort muss gemessen werden. 

Zugriff auf Pinterest Analytics haben alle mit einem Unternehmenskonto. Dank Analytics können wir auswerten, welche Leistung unsere Pins bringen und welche Zielgruppe dadurch erreicht wird. Hier werden wir mit allen notwendigen Infos versorgt: Impressionen, Interaktionen, Close-Ups (PinnerInnen klicken auf Pin), Klicks auf Links. Diese Infos in Form von absoluten Zahlen sind zwar wertvoll, gewinnen allerdings an Bedeutung, wenn sie in Relation gesetzt werden: Close-Ups durch Impressionen = Close Up Rate.

Ein spannender Teil von Pinterest Analytics sind die Audience Insights: hier lernen wir unsere Zielgruppe näher kennen. Demographische Daten sind eine gute Basis, aber wie jede Beziehung braucht auch die Beziehung zu unserer Zielgruppe Verständnis für ihre Interessen.

Autorin: Vivian Scherz

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